Der Comedian - Guy Landolt - Love my job
15859
single,single-post,postid-15859,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-7.7,wpb-js-composer js-comp-ver-4.7.4,vc_responsive

Der Comedian – Guy Landolt

GuyLandolt

11 Nov Der Comedian – Guy Landolt

Eigentlich wollte er Polizist werden. Doch dann wurde ihm bewusst, dass er zu schmächtig war, um Bösewichte zu verkloppen. Die Lösung? Ab ins Showbiz!

Der Traumjob deiner Kindheit?

Der Klassiker natürlich: Polizist. Ich sah aber bald ein, dass ich zu schmächtig war, um die Gesellschaft vor Bösewichten zu beschützen und wollte fortan ins Showbiz.

Dein erster Job?

Mein erster Job im Showbiz? Mit 10, Moderation des Turnerchränzli Hausen a/A.

Mein erster “richtiger” Job war nach der Banklehre (die ich meinen verängstigten Eltern zuliebe dann doch absolvierte) im Zahlungsverkehr der ZKB. Wer hätte damals wissen können, dass sich daraus eine propere Bankkarriere entwickeln würde.

Ich habe das grosse Privileg mir meine Arbeitszeit selber einzuteilen. Eine Freiheit, die ich brauche, aber auch wirklich zu schätzen weiss.

Was machst du heute?

Nachdem ich mit Ende Zwanzig dann doch noch herausgefunden habe, dass die Bankkarriere vielleicht doch nicht das Richtige für mich ist, haben mich mehrere Zufälle dann doch noch ins Showbiz stolpern lassen. Seit gut 25 Jahren bin ich nun von Berufs wegen Comedian, Schrägstrich Moderator.

Was macht dein aktueller Job zu deinem Traumjob?

Oh, da gibt es Einiges aufzuzählen: Ich mache etwas, das mir (und meistens auch meinen “Kunden”, dem Publikum) wirklich Spass macht. Ich habe das grosse Privileg, mir meine Tage, das heisst meine Arbeitszeit, selber einzuteilen. Eine Freiheit die ich brauche, aber auch wirklich zu schätzen weiss. Ich treffe die unterschiedlichsten Menschen, sei dies mein Publikum, Kunden die mich für ihren Event gebucht haben oder meine geschätzen Kollegen an Comedyshows und Festivals. Und das erst noch jedes Mal an anderen Orten. Grossartig.

Geld ist nicht alles. Ich bin der Überzeugung, dass das Wohlbefinden in einem Beruf, in einer bestimmten Stelle, nicht zwangsläufig nur vom Gehaltsscheck abhängt

Neben viel Herzblut und Schweiss, wie hast du deinen Traum verwirklicht?

Am Anfang meiner “Karriere” (mit dem “Trio Eden”) hab ich es recht locker genommen. Mit dem Alter und der Erfahrung wuchsen aber auch die Ansprüche, die man an sich und die Qualität seiner Darbietung stellt. So versuche ich immer wieder, mich neuen Herausforderungen zu stellen, damit “frisch” zu bleiben und mir selber den Horizont zu erweitern. So ging ich zum Beispiel 2004 alleine nach Berlin und fing dort als Nobody wieder ganz unten an. Oder 2007, als ich für ein Musical angefragt wurde, sagte ich, obwohl ich so etwas noch nie gemacht habe und im vollen Bewusstsein meiner Singunfähigkeit, sofort zu. Zu meinem Glück handelte es sich bei diesem Musical um “Ewigi Liebi”, also um einen riesen Erfolg, der mich für die nächsten fünf Jahre ernährte.

Seit “Ewigi Liebi” also seit 2012 bin nun wieder Solo als Komiker und Moderator unterwegs. Seit November 2014 habe ich dabei mein neues Programm “Fundiertes Halbwissen” im Gepäck.

Dein Tipp für alle, die noch auf der Suche nach ihrem Traumjob sind?

Obwohl dies abgedroschen klingt und ich in meinen besten Bankerzeiten wohl eine etwas andere Meinung vertreten habe: Geld ist nicht alles. Ich bin der Überzeugung, dass das Wohlbefinden in einem Beruf, in einer bestimmten Stelle, nicht zwangsläufig nur vom Gehaltsscheck abhängt. Und ich bin der Überzeugung, dass man dieses Wohlbefinden und sich selber in seinem beruflichen Umfeld immer wieder hinterfragen und nötigenfalls auch reagieren soll.

Mehr zu Guy Landolt: www.guylandolt.ch

Finde den Job, den du wirklich liebst. Mit yooture. Alle Jobs der Schweiz in einer App. Ganz ohne mühsame Suche. App laden und passende Jobvorschläge erhalten.

iOS1x   Android1x