Adrian Hoenicke - Radiomacher und Musikaficiando - Love my job
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Adrian Hoenicke – Radiomacher und Musikaficiando

AdrianHoenicke

16 Nov Adrian Hoenicke – Radiomacher und Musikaficiando

Die Angst vor einer Muräne hielt ihn ab, sich dem Tiefsee-Tauchen zu widmen. Die zum Freund gemachte Existenz-Angst führte ihn schliesslich zu seinem Traumjob. Adrian Hoenicke über seine beruflichen Träume.

Ich habe nicht einen Job, sondern ganz viele. Das macht mein Leben sehr abewechslungsreich.

Der Traumjob deiner Kindheit?

Ich glaub zuallererst wollte ich Tiefseetaucher werden, als ich dann aber eine Jacques Cousteau-Dok sah, in der eine Muräne vorkam, kam dieser Job nicht mehr in Frage für mich. Später, vor allem inspiriert von Radio 24 (als Piratenradio) und dem Moderator Clem Dalton und meiner schon damals grossen Passion für Musik wollte ich Radiomoderator werden.

Dein erster Job?

Die Ferienjobs meiner Schulzeit zähle ich mal nicht dazu, da ging es ja nur ums Geldverdienen. Während meinem Wirtschaftsstudium hab ich aber begonnen als Journalist beim Lifestyle-Magazin Forecast zu arbeiten. Da natürlich vor allem zu Themen wie Musik, aber auch Kino und Kultur.

Was machst du heute?

Heute bin ich selbstständig in verschiedensten Bereichen unterwegs. Nach 15 Jahren Festangestellung als Werbetexter in verschiedenen Agenturen (auch zwischendurch mal in Deutschland), biete ich mein Texterhandwerk Agenturen und direkt Kunden an. Das kann von Minijobs wie eine kurze Textredigerung bis hin zum kompletten Werbekonzept gehen. Zudem arbeite ich für verschiedene Plattenlabels als PR-Texter. Des weiteren helfe ich seit 2013 mit bei der Organisation des International Radio Festivals mit. Und seit 2014 mache ich bei der unabhängigen Zürcher Radiostation GDS.FM mit, als Veranstalter, DJ und natürlich als: Radiomoderator.

Was macht dein aktueller Job zu deinem Traumjob?

Wie oben erwähnt, habe ich nicht einen Job, sondern ganz viele. Das macht mein Leben sehr abswechslungsreich. Und die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben sind oft fliessend. Daran schätze ich, dass ich meine Zeit selber einteilen und meistens dann arbeiten kann, wann ich will und inspiriert bin. Und natürlich bin ich sehr froh, dass ein Hauptteil meiner Arbeit, was mit der Präsentation von Musik zu tun hat.

 

Um seinen Traumjob zu finden und die ideale Berufssituation zu erreichen, muss man gar nicht viel machen, sondern möglichst flexibel, offen und frei von Ängsten sein.

 

Neben viel Herzblut und Schweiss, wie hast du deinen Traum verwirklicht? Dein Tipp für alle, die noch auf der Suche nach ihrem Traumjob sind?

Mir hat mal vor Jahren ein befreundeter Künstler die banale Lebensweisheit „Mach die Existenzangst zu deinem Freund“ auf den Weg gegeben. Damals fand ich diese Aussage etwas gar gewagt, hab aber über die Jahre verstanden, was er damit meint. Denn um seinen Traumjob zu finden und die ideale Berufssituation zu erreichen, muss man gar nicht viel machen, sondern möglichst flexibel, offen und frei von Ängsten sein. Dann ergibt irgendwie das eine das andere. Und man muss lernen, auf gewisse Dinge zu verzichten – um dafür aber umso mehr Freiheit zu geniessen. Und diese Freiheit ermöglicht es einem, das zu tun, was man wirklich will. Und jeder Mensch hat Lust irgendwelche Dinge zu machen, die der Gesellschaft von Nutzen sind. Je passionierter man dies macht, desto wahrscheinlicher ist es, dass man dafür entlohnt wird.

Tune in: www.gds.fm 

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