Tobias Müller - Unser aller Einstein - Love my job
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Tobias Müller – Unser aller Einstein

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24 Dez Tobias Müller – Unser aller Einstein

War von der Unterwasserwelt magisch angezogen und hoffte auf den frühzeitigen Ruhestand von Kai Pflaume. Heute entführt er uns in die faszinierende Welt der Wissenschaft. Dies ist Tobias Müller’s Inspiring Career Story.

Der Traumjob deiner Kindheit?

Ich wollte zuerst Meeresbiologe werden. Ich war schon als kleiner Knopf von Natur und Tieren sehr fasziniert. Gerade die Unterwasserwelt zog mich magisch an. Später warf ich den Traumjob Meeresbiologe jedoch über Bord und schwenkte zum Moderator über. Ich rechnete mir mit etwa 10 Jahren aus, dass Kai Pflaume ungefähr dann pensioniert sein würde, wenn ich gross bin. Deshalb setzte ich mir in den Kopf, seine Sendung „Nur die Liebe zählt“ zu übernehmen. Auf einem Fisher-Price-Radio mit Mikrofon nahm ich damals meine ersten Anmoderationen für meine spätere „Wunschsendung“ auf.

Dein erster Job?

Strassenarbeiter bei der Ortsgemeinde Mels, meinem Heimatort im Sarganserland. Ich musste zwei Wochen dort schuften, um mir das Geld für die Gymnaestrada in Göteborg zu verdienen, bei welcher wir mit dem Turnverein Mels unser Bodenturn-Programm zeigten. Mein erster „richtiger“ Job war eine KV-Lehre mit Berufsmatura. Ich arbeitete damals bei einem Unternehmen, das sich auf Erdwärme und Solartechnik spezialisiert hatte.

Was machst du heute?

Es ist tatsächlich der Moderator geworden. Allerdings nicht bei „Nur die Liebe zählt“ … Ich schlug nach meiner Lehre den Weg in die Medien ein. Es begann mit einem Volontariat bei einem Privatradio. Dann Studium (Journalismus und Masterstudiengang für „neue Medien“), später wieder Radio gefolgt von ersten TV-Erfahrungen mit meiner eigenen Polit- und Wirtschaftssendung bei Tele Ostschweiz in St. Gallen. Schliesslich wurde die Stelle als Moderator bei «Einstein» vakant und ich bewarb mich fürs Casting, welches mit einer Zusage endete. Und seither habe ich ihn definitiv: Meinen Traumjob.

 

Als wissbegieriger Mensch gibt es für mich nichts Schöneres, als Themen zu ergründen, Neues zu lernen, zu recherchieren, zu hinterfragen.

 

Was macht deinen aktuellen Job zu deinem Traumjob?

Die Vielfalt. Als wissbegieriger Mensch gibt es für mich nichts Schöneres, als Themen zu ergründen, Neues zu lernen, zu recherchieren, zu hinterfragen. Das alles ist der Kern meines Jobs bei der Wissenschaftssendung «Einstein».

 

Selbstreflexiv sein und weiterkommen wollen. Nur so kann man sich im positiven Sinne profilieren und schliesslich davon profitieren.

 

Neben viel Herzblut und Schweiss, wie hast du deinen Traum verwirklicht? 

Es mag abgedroschen klingen, aber es ist der unbändige Wille seinen persönlichen Traum zu verwirklichen. Natürlich ist auch immer sehr viel Glück dabei, das will ich gar nicht in Abrede stellen. Hätte mir das nötige Glück gefehlt, könnte es gut sein, dass ich heute nach wie vor bei einem kleinen Privatradio arbeitete. Aber abgesehen davon bringt einen der Wille schon sehr weit. Nicht aufgeben, immer wieder Versuche starten und vor allem: an sich selber arbeiten, sich selber fordern und damit fördern.

Ein Beispiel: Schon zu Beginn meiner Karriere beim Radio habe ich jede Sendung aufgenommen und nochmals angehört. Nur so erfuhr ich, was ich noch besser hätte machen können, wie ich mich verbessern konnte. Selbstgefälligkeit bringt einen nie weiter. Ich schaue mir noch heute jede einzelne Sendung an, spule bei Moderationen immer wieder zurück. Entdecke dort eine kleine Marotte, die sich eingeschlichen hat oder einen unglücklich formulierten Satz, der sich auf die Verständlichkeit auswirkt. Kleine Dinge, die einen in der Summe und über Jahre gesehen aber sehr weit bringen können.

Dein Tipp für alle, die noch auf der Suche nach ihrem Traumjob sind?

Ich habe es bei der letzten Frage wohl schon angesprochen. Selbstreflexiv sein und weiterkommen wollen. Nur so kann man sich im positiven Sinne profilieren und schliesslich davon profitieren.

Mit Tobias in die Welt der Wissenschaft abtauchen: www.srf.ch/einstein

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